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Animal's Forum

oder:
Allmystery's Farm



Was bisher geschah:
Die Schweine hatten den nachlässigen und oftmals betrunkenen Bauern Hennis vom Hof gejagt, nachdem sie sich in die Steuerung der Melkmaschine gehackt hatten, und Hennis das Weite suchen musste, damit ihm die Milch nicht sauer wird, die die Meierei Gogol sonst nicht mehr kaufen würde.
Under der Führung des strammen Keilers Ragnaleón und seinem moppeligen Assistenten, dem bunten Clownferkel Moohtin begann eine fruchtbare Herrschaft der Schweine über das andere Forengetier. Der alte Ziegenbock Kruster, der noch ältere Lastesel Benjaffe, die veträumte Stute Sidhele und sogar der verlauste Hofhund Bummel, der sich sofort über Bauer Hennis Bierreserven hermachte, schlossen sich ihnen an, und sie gründeten eine folgenschwere Allianz. Sie gaben ihnen den bescheidenen und ebenso hoffnungsvollen Namen "Moderation".

"Gleiches Recht für alle", lautete ihre Devise, "keine Macht für Niemanden" war ihr Pamphlet. Beseelt vom Geiste Ché Gueveras versuchte Leitschwein Ragnaleòn - von allen inzwischen brüderlich-liebevoll "Raggel" genannt - dem Prinzip des Kommunismus ungeahntes Leben einzuhauchen.

Das ging so lange gut, bis die anderen Schweine fanden, dass die kleinen neuen Ferkelchen alle irgendwie aussahen wie der Raggel, selbst die Würfe der Ziegen und Schafe hatten Schweinenasen oder wahlweise ein Ringelschwänzchen. Als dann sogar das stets aufgeregte Huhn Tschiepy schließlich per Kaiserschnitt von einem 3 Pfund schweren gefiederten Ferkel entbunden werden musste, war das Maß voll:
Diesen Umstand machte sich das bisher dem Raggel so dienstbare, inzwischen zu einem feisten Eber herangemästete Clownschwein Moohtin zunutze, gemeinsam mit heimlich rekrutrierten Getreuen den Raggel zu stürzen.

Seine Freundin, die lispelnde Gans Ninga Igitta, hatte nämlich damals im Chatterwald einen Wurf räudiger Schakalwelpen gefunden, deren Mutter sie vermutlich elendig im Stich gelassen hatte (sie kannte sie ja näher). Sie sagte sofort dem Moootin Bescheid, der nahm sie mit auf den Hof, versteckte sie ganz hinten in der Scheune und zug sie zu stattlichen Bastarden heran. Es waren ihrer vier, und von ihnen überlebten Keksei, Gayfun und Rockinger. Der Kleinste und Schwächste wurde irgendwann mal beim Spielen von den anderen zerfleischt, es war der kleine Cockain. Der dicke Clown Moohtin hat da nur nebengestanden und gelacht. So mussten sie sein, seine neuen Gefolgsleute: Hart zu sich selbst, brutal zu anderen.
Es wurde nun Zeit, unter der Moderation aufzuräumen.

Die Papageiendame Maliman flog als Zweite vom Hof, nachdem die Schakale den Raggel nachts in die Wurstmaschine geworfen und an den Meier Gogol verkauft hatten (der ging damit zum befreundeten Großhändler E.Gay, der bekam alles an den Mann. Wirklich ALLES. Er kauft sogar meine Geschichten ab.)

So war ja erstmal wieder viel Platz in der Redaktion, denn der alte Bock Kruster war schon lange zu Kerzenwachs verarbeitet worden, nachdem er dem Hof nicht länger dienen wollte. Die Stute Sidhele hatte so oft gekündigt, dass sie irgendwann selber den Überblick verloren hatte, dem Bummel war eigentlich alles egal, solange noch Bier da war, und der Esel Benjaffe hatte am Hof sowieso gar kein Interesse, der saß abseits in der alten Mühle und jagte den bösen Manta-Rochen, von dem man vor uralter Zeit (als der Benjaffe noch ein knuffiges, schwarzweisses Eselbaby war) erzählte, dass er des Nächtens die am Ufer grasenden Schafe mit braunen Schleim zu bespritzen pflegt. All seine Leidenschaft widmete der Esel der Jagd nach diesem Phantom, dass aber noch niemals aufgetaucht war. Viele am Hof fragten sich, ob es überhaupt je existiert hatte. Die gleichen Tiere fragten sich aber auch, ob außer dem Hof überhaupt etwas existierte, weil sie ihn ja noch nie verlassen hatten. Aber dafür hatten sie ja ihre Moderation, und da hatten die Schweine das Sagen.
Als Letzte kündigte die Kuh Tante Ara, nachdem sie so eine Zeichnung beim Clown auf dem Schweineschreibtisch gesehen hatte, auf der ihr nackter Körper mittels Filzstift in Zonen unterteilt war, und in den Zonen standen Buchstaben und Zahlen. Sie stieß sich ein Horn ab, floh in den Chatterwald und gab sich dort als Einhorn aus.

Der Eberclown Moohtin hatte inzwischen einen eifrigen Assistenzen bekommen, das stets eitle Hauschwein Hypnoschnauz, das fortan alle öffentlichen Auftritte für den Clown Moohtin übernahm, denn der konnte sich - außer ein paar Grunzlauten - nicht so gut ausdrücken. Das ABC konnte er zwar auch, aber ab dem D war Schluss. Damit war er auch nicht intelligenter als die anderen Tiere, aber solange die das niemals rauskriegten, war ja alles gut. Und dass der Mohtin ziemlich genauso aussah wie der Raggel, durften die auch nie rauskriegen, das würde nur lästige Fragen geben, warum der Raggel vom Hof getrieben worden war. Dafür hatte er extra & eigens den einstmals von Bauer Hennis' selbstgebrannten Absinth geblendeten Dackel Steiff aus der Alttiertonne geholt, der seitdem ein Moderatorenabzeichen und sämtliche Privilegien eines Wahlschweins bekam, obwohl er niemals auch nur ansatzweise moderiert hat. Er durfte sogar den ganzen Rest selbstgebrannten Schnaps trinken, mit dem die Schweine sogar bestenfalls Flecken wegmachten, und er trank davon solange, bis er glaubte, er sei Gott.
Vermutlich ist er aber auch längst Kerzenwachs, und keiner hat es mitbekommen...dann brennt sein Licht wenigstens jetzt hell und klar.

Natürlich waren auch die drei Schakale Keksei, Gayfun und Rockinger in der Moderation, gleichsam einer Leibstandarte. Dies ist natürlich ein Begriff aus dem Mittelalter, der hat überhaupt nichts mit was anderem zu tun, was vielleicht irgendwie auf Manta-Rochen schließen lassen könnte. Das wäre auch so, als würde man in eine Kirche gehen, und ein Inquisitor läse die Messe...

Acht ist aber eine krumme Zahl, fand der Clown. Schließlich gab es ja auch neun Nazgúl. Das änderte sich, als sich kurz darauf ein fremdes Stinktier auf dem Hof verirrte. Selbst die krassen Schakale hatten Angst, dass es sie mit seiner Pisse bespritzt, die geht nämlich nie wieder ab. Und da keiner das Stinktier vertreiben konnte, blieb es eben einfach da und wurde in die Moderation aufgenommen, damit es keine unbequemen Fragen vom Hofgeschmeiss gäbe. So kam das Stinktier El Drecko als letzter Schweinepriester auf den Hof.



Soviel zur Vorgeschichte...wie geht es weiter? Das entscheidet natürlich der Lauf der Zeit...aber auch ihr. liebe Leser, dürft mit Anregungen und Inspirationen (vorzugsweise im Kommentarteil) gerne mithelfen, um dem Gerüst der Geschichte weitere Brillanz zu verleihen. Denn die Schweine auf dem Allmy-Hof streiten ja immer alles ab, und von ehemaligen Moderationsmitgliedern hört man seltsamerweise nie wieder etwas...

Fortsetzung folgt...
sofern mir Berichte vorliegen.
9.9.06 21:39


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