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Über Homophobien und Kleintierhaltung

Es sind wieder 2 Folgen Stromberg ins Land gezogen, diesmal sogar penetriert von der Osterpause. Seltsam allerdings, dass ausgerechnet an einem FEIERTAG (Rosen-,äh, Ostermontag) KEIN Stromberg kommt, ist doch seit Start der 3. Staffel jeder Montag Feiertag. Zuerst dachte ich ja noch in freudvoller Hoffnung, Pro 7 habe den Start der Folge diesmal ganz besonders gut versteckt, und hatte sogar die Videotextseite eines neutralen Mitbewerbers zu Rate gezogen, aber Fehlanzeige.

Dabei hatte doch noch mein Kumpel Fahnder neulich im gleichempfundenen Osterverzichttrübsal angemerkt, dass mit den ganzen Jesus-Sprüchen vom Bernd (dem Stromberg) ja eigentlich sogar locker eine Oster-Spezialfolge bestritten werden könne – Recht hat er, der Fahnder. Der weiß überhaupt voll viel über Stromberg, und ist immer total gut drauf! Das soll an dieser Stelle aber mal angemerkt werden.

Und a propos „penetriert“ (bei Feiertag…ganz oben!): Der Jochen, der ist schwul – und das ist gut so. Es wurde aber auch mal Zeit, dass nach allen anderen Quotenkrüppeln und sonstigen Minderheiten (Rollstuhlfahrer, Alzheimer-Kranke, Straßenkinder, Witwen, Türken, Neger, dicke Köche, etc.) auch mal ein waschechter Schwuler entsprechend vor- und abgeführt wird. Denn der Herr Becker, das ist ja scheinbar keiner. Der wurde ja nur als solcher verunglimpft; das gab dann aber auch prompt eine Abmahnung – und zu Recht!

Der Röhler ist glaub ich auch schwul. Jedenfalls war die Sabbel noch nicht mit ihm Bier trinken. Die wird aber auch immer unansehnlicher, die Sabbel. Geht auf wie ein Hefekuchen, und ihre aktuelle Frisurenwahl zeugt nicht gerade von weiblicher Lieblichkeit…Moment mal! Die wird uns doch nicht etwa…nach der Sache mit Ulf und der Verlade von Stromberg…hmm, andererseits sind ja Frauen sehr empfindlich und emotional fragil, so käme man ja noch recht billig an eine Quotenlesbe. Obwohl es keine Folge mehr mit dem Titel „Sabine“ gibt. Und sie kam dann ja am Ende etwas angehübscht mit dem Ernie ins Konferenzzimmer gedackelt, da wollen wir also nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Oder die Tanja auf die Herrentoilette.
Aber die letzte Folge heißt „Erika“, vielleicht haben die Torpedierungen ihres romantischen Abendessens (das ja nicht stattgefunden hat) mit dem eigentlich genauso dicken Versicherungsvertreter ja tiefe Furchen in Erikas Hetero-Motorik gerissen…sie sagte ja selber, dass das mit ihrem Mann (auch sehr dick inzwischen) nicht mehr so doll…na ja.

Aber vielleicht platzt die dicke Erika ja auch einfach nur in der letzten Folge. Oder wird wieder rausgekündigt, weil sie immer alles mit den Fingern frisst. Oder kommt endlich in den Betriebsrat, und stirbt dann friedlich im Lastenaufzug. –Aber warum immer gleich sterben? Bis jetzt hat ja nur der schwer kranke Herr Hilpers („Röchel-Hilpers“) dran glauben müssen, und natürlich Ernies Mutter. Aber die kannten wir ja gar nicht, die hatte auch nur einmal angerufen im Betrieb. Wenigstens geht’s dem Ernie ja jetzt wieder einigermaßen. Also, bis zum Ende der Lulu-Folge natürlich. Da hatte er im Konferenzzimmer wieder diesen Anflug von Massenmordlust im Gesicht, gepaart mit Woyczek’scher Verzweiflung der geschundenen Kreatur…wir erinnern uns, am Ende der „Jochen“-Folge ist er auf Ulf bereits mit einem Küchenmesser losgegangen. Den Ulf hat er sich jetzt allerdings mit einer Mischung aus Sex und Geld samt Fusionator (Tanja) zum subalternen Lakaien zusammengeschnitzt, wer hätte das gedacht. Auch wenn der Ulf die Häufchen lieber mit der Hand statt mit der Tüte nimmt – aber wir wissen ja auch noch immer nicht so genau, auf was der gute Ulf so alles steht.

Jedenfalls nicht auf Küchen für 8.000 Euro. Da kriegt man ne Menge Chrom für die tiefergelegte Karre, Mann. Oder ne neue Lulu. Die der Ernie ja übrigens nur genommen hatte, weil die Tante ins Krankenhaus musste, und die hatte die Lulu ja von der erblassten Mutter.
Sollte man eigentlich meinen, Problem gelöst…so eine sechsjährige Göre, die auch noch mit Sabine Buhrer verwandt ist, sollte da doch allemal besserer Umgang sein als der doofe Ernie, der für so ein armes Tier vermutlich nur alte Pralinen und ranziges Parfüm übrig hat. Da muss man einfach noch mal herausheben, dass der Spruch mit dem Doofenhund vom Ulf sehr lustig gewesen ist. Dem seine Sprüche kommen sowieso in letzter Zeit oft besser als die vom Stromberg, wohl weil rarer dosiert und mehr aus der Hüfte. Beim Stromberg ziehen in letzter Zeit nur noch ganze Slapstickkonstruktionen, wenn ich an „Lulu“ denke, sind mir nur die Szene mit der Telefonkonferenz und die Teamansprache vor der Ankunft Herrn Wippermanns („Kopf-ab-Rudi“) in Erinnerung geblieben. Und der Pfarrer Assmann-Pastor Nolte-Spruch.

Aber bei der Sprücheklopferei konnten wir uns ja schon in der 2. Staffel verabschieden, denn irgendwann gehen die Ideen aus, und Stromberg somit der Verve. Mal sehen, was die anderen beiden (letzten) Folgen dieser 3. Staffel bringen, die ja nun meiner Ansicht nach noch eine klare Kurve nach oben genommen hat. Eindeutig abgefeiert erscheint da nur der Herr Becker, der nun erst einmal in Urlaub ist mit einem denkbar schlechten Abgang. Wäre doch besser die dicke Frau noch auf den Platz gekommen, die der Stromberg zuerst wie weiland die potentielle Badminton-Partnerin verabschiedet hatte. Zumal es von reiner Bürologik her gar nicht notwendig ist, seinen Stellvertreter um die Gefälligkeit einer Urlaubsvertretung zu ersuchen – das ist sogar sein verdammter Job. Da hätte es doch auch rein dramaturgisch gar keine Not getan, eine derartige Einführungsszene zu starten – oder ging es den Autoren nur um das Abfeiern der „Ich liebe sie“- Zweideutigkeit? Wenn ich daran denke, wie sang-und klanglos die Frau Berkel ihrerzeit in der Versenkung verschwand, oder wie karg & knapp der Türksch(l)ulu auktoriell weggemobbt worden ist…es geht hier schließlich nur um Herrn Becker. A propos gehen - mal gucken, ob der überhaupt wieder kommt, also jetzt rein auf die Serie bezogen. Die nächste Folge heißt „Herr Löhrmann“ – wer das wohl ist?
18.4.07 23:08


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Betriebsradtour

Gleich mal vorneweg, "Herr Lörmann" ist meiner Ansicht nach die beste Folge der 3. Staffel, da wird vermutlich auch die Erika-Abnibbelfolge, die noch aussteht, nicht viel ändern können.

Frage mich allerdings, warum Stromberg nicht gleich versucht hat, den Ernie in den Betriebsrat zu schaufeln...aber der war wohl in letzter Zeit wieder viel zu aufsässig und sperrig geworden. Zudem auch recht erikaphil, man denke nur an die Sozialraumszene. Zu Anfang der 3. Staffel wäre es sicherlich noch denkbar gewesen, Ernie in sein Clownskostüm zu stecken und zur Wahl anzumelden, aber seit er bei Ulf Pogotanzen gelernt hat, wartet man mal lieber noch ein paar Jahre mit solchen Schachzügen, und lässt den Ernie noch etwas in seiner Mülltonne reifen.

Denn im Grunde ist der Herr Lörmann ja ein prima Ernie in alt. Geht gern spazieren, mit den Weibern ist nichts, aber im Kopf noch topfit. Nur mental halt... Hat aber in seiner wilden Jugendphase gewiss auch einmal etwas Fetziges von Virgin Wool aufgetragen.

Dafür geht der Ernie ja auch jetzt mit der Moni Hansen Kuchen essen...wenn das nicht eine infame Stimmfangtaktik von der mopsigen Sabbel war, die ja inzwischen vom Opferlook her sogar in Ernies Jagdschema passen dürfte. Nur die Kopulationswortspiele "Ich hatte auch mal was Italienisches...Alberto hieß der glaub ich" werden dem Ernie noch zu hoch sein; aber Hauptsache, der Kuchen schmeckt.

Herr Becker gefällt mir überhaupt nicht. Viel zu steif & spröde, immer am Rummeckern, und mit den Eheproblemen wars wohl auch nicht so dicke. Jedenfalls sehe ich diese Figur nun sehr kritisch, seit mein Kumpel Fahnder neulich ermittelt hat, dass dieser unsägliche Herr Becker-Kleindarsteller mal was mit meiner Traumfrau Eva Habermann hatte. Über Jahre hinweg! Wenigstens ist jetzt Schluss. Naja, als zuletzt Schluss war bei der mit nem Macker, musste ich danach Xenia Seepferd (ja, die mit den Gummibootlippen) als Zev-Ersatz ertragen. Man kann halt nicht alles haben. -Aber ich sehe, ich schweife ab.

Ja, was gibt es sonst noch zu sagen? Der Ulf ist jetzt endlich bei der Tanja eingezogen und durfte seine Box unter ihre Topfpflanze stellen. Aber wenn in deren Laminat mal Feuchtigkeit reinkommt, quillt das auf wie eine Wasserleiche. Hätten die vorher besser mal den Papa gefragt.

Im Büro ist jetzt auch wieder Ordnung, nachdem die (ausländische?) Putze (illegal in Deutschland?) das letzte Quietschespielzeug von der Lulu fix eingesteckt hat. Wo ist eigentlich Ernies Sandwichtoaster hin? Der hatte doch eine Sondergenehmigung. Und das Küchenradio, das ist auch seins. Hat er nämlich bezahlt. So wie die ganze Küche von der Tanja. Mal sehen, was das noch gibt. Hinterher zieht noch der Ulf aus und der Ernie ein. Oder gleich der Herr Lörmann. Der hört ja eh nicht so gut, dann merkt der auch nicht, dass ne Topfpflanze auf einer Box tödlich für das Sounderlebnis ist.

In diesem Sinne, bis voraussichtlich zum letzten Mal in der nächsten Woche an dieser Stelle.
28.4.07 01:56





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