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Herman the German

Da ist also wieder einmal ein prominenter Zeitgenosse über den langen Schatten des Dritten Reichs gestolpert...und auch noch jemand, der es eigentlich besser wissen sollte.
Die Frau, die fast eine Grandé Dame der Tagesschau gewesen wäre...nicht so überirdisch hübsch, dass sie gleich nach Hollywood weggecastet wird, noch nicht so alt, dass es wie ein Oscar fürs Lebenswerk wirkt, ein Büchlein wurde auch schon geschrieben, aber anders als im Wickert-Stil ist es dann ehrlich dumm gelaufen.

Dabei steht Eva Herman nichtmal alleine da - neben einer beratend zur Seite stehenden Agentur gibt es sicher auch noch den einen oder anderen mitprominenten Nachrichtenkollegen, bei denen man sich einmal Rat holen kann, bevor man sich auf Hitler'sches Parkett betrifft, auf dem bekanntlich eine Prominentenmeinung immer ganz anders wahrgenommen wird als bei uns Normalos.

Selbst die weiland 16jährige Franziska van Almsick ("was machst du denn gerade in der Schule am liebsten"?-"Geschichte, 3. Reich...so übel war Hitler gar nicht") hatte da schon früh gelernt, dass man in den Medien besser nicht irgendwelche überflüssigen Meinungen über die so dunkle & finstere deutsche Vergangenheit vom Stapel lässt, egal wie profan sie auch sein mögen.
Da muss man nichtmal ein einigermaßen bekannter Politiker sein, der es seinen Feinden in den eigenen & fremden Reihen so besonders leicht macht.

Auch bei Eva Herman war das ja scheinbar mehr Vorwand als reine Notwendigkeit, hat sie sich doch weder als neue Unity Midford geoutet noch einen Künstlernamen wie Braun annehmen wollen. Da hätte man ja Sechse gerade lassen müssen.

Sinngemäß hat sie letzten Endes ja nur gesagt, dass im Dritten Reich die Rolle der Mutter mehr geschätzt wurde als heutzutage.

Leider längst vergangen sind auch die Führererlässe aus den späteren Tagen des 2. Weltkrieges, in denen die ledigen deutschen Frauen ihre Schlafzimmertüren und -fenster des Nächtens auflassen sollten, damit verfügbare SS-Anwohner zur Auffrischung der Heereskraft fleissig Soldatensöhne zuegen konnten, ohne sich mit so lästigen Themen wie Vaterschaft herumzuschlagen. Dafür war Frau dann ja bald Mutter.

Dass jedoch eine solche Mutter dann mal ihren angeführerten Platz vom Herd verlässt, um irgendwelche nutzlosen Bücher zu schreiben, nein, also das hätte es beim "Adolf-Nazi" (Däubler-Gmelin) nicht gegeben.
Da hieß die tagesschau auch noch Wochenschau, und das war ja auch nicht so schlimm. Kam halt nur nicht so oft, und war auch ohne Eva Herman. Als ob sie es geahnt hätten. GEZ mussten wir auch nicht zahlen, und von der Werbung gar nicht zu reden.

Damals war wirklich so einiges besser.
Das behalte ich aber lieber für mich...vielleicht werde ich ja mal berühmt.

Aber mal was anderes: Wird die GEZ jetzt nicht eher billiger als teurer? Die Herman muss ja nicht mehr bezahlt werden, und für diese neue Talkshow nimmt die ARD ja jetzt den Beckmann, der kriegt ja sowieso schon Geld. Meiner Meinung nach ohnehin viel zu viel, aber das passiert im Fernsehen oft, ob privat oder nicht privat (ist öffentlich-rechtlich wirklich das Gegenteil von privat?).

Also muss da ja gar nichts teurer werden.
Und man kann ja mal darüber nachdenken, ob man nicht doch lieber wieder statt 7 Tagesschauen (jawoll!) eine Wochenschau macht. So viel passiert ja nun auch nicht in einer Woche, und Fußball ist sowieso nicht jeden Tag.

Im Osten ist diese Woche übrigens auch noch kein Ausländer verhauen worden. Aber ist ja gerade mal Freitag....in der Woche sind die ja alle arbeiten.
14.9.07 04:24


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