I am the Way, the Truth and Life.
  Startseite
    News of the World
    Serien, Meine Meinung, dein Problem
    Des Pudels Kerne
    gutgemeinte Lebenshilfen
    Ich & Gott & so
    My private Idaho allmystery
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

    tynkabel
    - mehr Freunde

http://myblog.de/glorian

Gratis bloggen bei
myblog.de





Die richtige Ernährung auswärts

Bist Du ein Gewinner?

Diese uralte Frage, die den Grundinstinkten der menschlichen Natur entspringt, stellte sich schon unseren Urahnen am Lagerfeuer, da es um einen der Kernbereiche des menschlichen Lebens geht, ja mehr noch, um das vermutlich dringendste Bed?rfnis unseres gesamten Seins! Die Rede ist nat?rlich vom Essen! Zwar hat der Mensch die Stufe des reinen J?ger-und Sammlerdaseins, indem es allein um die t?gliche Erhaltung der eigenen Existenz geht, inzwischen weitestgehend ?berwunden, aber da man die Kultiviertheit einer Zivilisation unter anderem daran bemessen kann, wie sie sich ern?hrt, widme ich meine Betrachtung der angemessenen Ern?hrung in der ?ffentlichkeit:
Der Verkostung an einem B?ffet!



1. Grundlagen

Ihr solltet auf eine B?ffetverkostung niemals unvorbereitet gehen; empfohlen wird vortags reichlich Breitensport wie Joggen oder Fahrradfahren zum kurzfristigen Aufbau von ern?hrungsbezogenen Mangelerscheinungen; sollte es sich um ein Fr?hst?ckb?ffet handeln, nehme man ?ber den Tag vorher verteilt nicht mehr als 500ml mageren, unges??ten Joghurt zu sich; in jedem Fall mit knurrendem Magen zu Bett gehen!

2. Vorbereitung vor Ort

Nach M?glichkeit schon lange vor Beginn ein Bild von der R?umlichkeit machen unter den folgenden Aspekten:
- welche Tische sind am n?chsten am B?ffet und kommen somit als Verzehrstellen in Frage?
- Gibt es Schleichwege, die ein Einreihen in Schlangen ?berfl?ssig machen?
- Wo ist der Zugang zur K?che, an dem man frische Platten abfangen kann?



3. Am besten Erster sein

Nat?rlich gilt es, m?glichst als Erster zum Startschuss des Essenfassens am B?ffet zu erscheinen!
Beispiel Hotelfr?hst?cksb?ffets: ?blicherweise von 6-11 Uhr betrieben; weshalb erst um 9
erscheinen, wenn es nur noch trockene Cornflakes, Kn?ckebrot und Auberginenmarmelade
gibt...?
Man kann auch sp?ter duschen oder weiterschlafen, und im Hotel ist es durchaus angemessen, in Schlafklamotten zum Fr?hst?ck zu erscheinen.

Und wie verschaffen wir uns eine Pole-Position am Mittagsb?ffet? Bei Vortr?gen ist es ganz simpel: Lasst einfach den vor dem Mittagessen aus ? man hat halt ein wichtiges gesch?ftliches Telefonat zu f?hren gehabt, Dienst ist schlie?lich Dienst. Und Schnaps nat?rlich Schnaps, denn die Zeit, die wir jetzt herausgehauen haben, l?sst uns genug Zeit, die erw?hnten Vorkehrungen im vorherigen Punkt zu treffen und gem?tlich das B?ffet zu entjungfern, sobald der Programmpunkt ?Mittagessen? auf der Tagesordnung steht.

Bei Seminaren ist eine offensivere Vorgehensweise vonn?ten: Einfaches Wegbleiben f?llt hier nat?rlich sofort auf; hier hilft nur die bew?hrte Ausrede nach dem Gang zur Toilette; selbstverst?ndlich nicht erst 5 Minuten vorher (sehr auff?llig), besser ist eine Viertelstunde.


Besonders gescheit ist es nat?rlich, sich ?ber die Veranstaltungslokalit?t ausrufen oder durch einen Hotelbediensteten pers?nlich abholen zu lassen. Das wird uns ein kleines Bakschisch abverlangen, aber soviel sollte uns der Wettbewerbsvorsprung wert sein, und sp?testens beim zweiten Lachsh?ppchen hat sich die Investition amortisiert.

4. Es ist soweit, es geht los

So, wir sind also am B?ffet, der Startschuss f?llt, und was nun? Oftmals ist es schon vorgekommen, dass gelehrige Sch?ler meine ersten Punkte perfekt befolgt hatten, aber dann doch keine Schnitte gesehen haben. Sie wurden von der nachfolgenden Meute einfach ?berrannt und durften sich hinterher gl?cklich sch?tzen, die Salatverzierung von der Fischplatte noch abgestaubt zu haben.
Damit das nicht passiert, sollte die n?chste Vorgehensweise ebenso routiniert durchdacht sein.

WICHTIGER TIPP: Lasst in jedem Fall die Anstandsvorsuppe aus! Suppe verd?nnt die Magenfl?ssigkeit und ist unn?tiger Ballast. Und als Appetizer ebenso ?berfl?ssig, denn wer hat schlie?lich den gesamten gestrigen Tag nur von einem halben Liter Joghurt gelebt?
Das Gute an der Vorsuppenecke ist: da rennen erst mal viele hin. Die Verlierer des B?ffetkampfes. Wenn die ihre erste Suppe an den Tisch gesch?ttelt haben, hat der Profi schon f?r den dritten Teller Hauptgang angestanden.
Und wer jetzt wirklich ehrlich meint, er m?sse aber unbedingt eine Suppe haben, der soll sich gef?lligst am Ende eine holen, denn ich habe seltenst ein B?ffet gesehen, bei dem irgendwann mal die Suppen alle waren.

DER ERSTE TELLER IST DER WICHTIGSTE. Daher seht zu, dass ihr einen m?glichst gro?en Teller erwischt, denn es ist absolut l?cherlich, mit zwei oder gar mehr Tellerchen herumzuklappern; gerade im Anzug verlieren die Leute jede W?rde, die mit dem Kinn ihr Essen festhalten m?ssen, weil in der anderen Hand Zweitteller nebst Semmel ruhen...

Seht dann lieber zu, dass ihr eine vern?nftige Stapeltechnik anwendet; wer damit motorische Probleme hat, dem sei angeraten, daheim hinreichend zu ?ben.
Wenn euch was besonders gut schmeckt, nehmt es ?fter, und wenn es das letzte Teil war, freut euch doppelt. F?r die hinter euch ist ja noch Suppe da...
Ideal ist nat?rlich N?he zum Tisch, wenn man schon mal einen Zwischenstand erhalten will, ohne dabei zuviel Zeit bei der Anstehprozedur, die jetzt nat?rlich auf einen zukommt, zu verlieren...es ist wie ein Boxenstopp: vorher gut ?berlegen, ob es sein muss, und ob nicht doch ein Fitzelchen noch obendrauf passt.

Tja, und alles weitere bestimmen nat?rlich die Tagesform und die Qualit?t der Mitbewerber. Jetzt hei?t es, essen was das Zeug h?lt. Leistung beginnt, wenn der Hunger besiegt ist und erreicht ihren H?hepunkt beim Einsetzen des ersten Sodbrennens. Dann hei?t es: Mund abwischen und n?chster Gang!

Zu guter letzt noch einen Tipp f?r diejenigen, die keine Pole-Position ergattern konnten: Ihr habt noch eine Chance: Fangt beim Nachtisch an und esst euch da schon mal satt. Nach dem Nachtisch stellt euch verst?rkt Richtung K?che...frische Platten, ihr wisst schon. Ihr habt jetzt kaum noch Chancen, durch die Menschenwand regul?r ans B?ffet zu kommen, au?er: s. Punkt ?Schleichwege?.
Zur Not schl?rft ordentlich Suppe, wenn das Hauptfeld zu stark gewesen ist, und denkt dran: Nach dem B?ffet ist vor dem B?ffet!


31.10.05 21:06
 


Werbung


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Raggi / Website (1.11.05 12:23)
oooooooool,auch ein erfahrener Buffet-Veteran wie ich sehe


(1.11.05 16:33)
Ich wusste es, du bist ja die deutsche Carry Bradshaw.

Ich habs eher so gelernt, daß man gesättigt zum Buffet geht, und nicht babarenhaft darüber herfällt. Das sind ja mallorkinische Verhältnisse in denen du haust. Willstn Carepacket??

greetz deadpoet


Sidhe / Website (1.11.05 17:20)
Du beschreibst ja haargenau meine Taktik -und da sage noch einer, Frauen könnten sich nicht durchsetzen
Wer braucht schon Suppe!

Grüssle


hehe (2.11.05 23:15)



Sophrolaeliocattleya (13.12.05 17:57)
Ein gerngelesener Klassiker, der ausgerduckt auf jedem Hotelkissen liegen sollte um jeden die gleiche Chance zu geben.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung