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Serien, Meine Meinung, dein Problem

2. in Europa, 3. in der Welt

...aber wenigstens 1. in Deutschland.

Wir brauchen uns nichts vorzumachen, die EM zu gewinnen haben sie nun wirklich nicht verdient, diese Deutschen. Zumal inzwischen jedes gewonnene Spiel im Nachhinein zur Qual wird, wenn auch der ehemals nationalinsignienverschämte Deutsche fiebrig johlend in Autokorsos stundenlang durch die Innenstadt gurkt (bei Spritpreisen, die in Anlehnung an die Gehälter der Profikicker gestiegen zu sein scheinen - da ist er doch, der reiche Mittelstend...) und freudig glucksend sein Fähnchen schwenkt.

Da hat das Land ja scheinbar etwas nachzuholen gehabt, seit die Bild-Zeitung gemeinsam mit der Steckfahnenindustrie zur letzten WM diese Welle losgetreten hat.

Aber auch in Würdigung des sportlichen Aspektes darf man sich trotz aller Heimatlandverbundenheit Den Tatsachen nicht verschließen. Wobei diese Heimatverbundenheit bei mir eher ein Gewohnheitsprinzip ist denn wahre Überzeugung, gewürzt allenfalls noch mit der Vorstellung, dass die anderen Länder auch nicht besser sind. Ich persönlich würde ja lieber in einem kleineren Land mit niedrigen Steuersätzen leben - und erwähnte ich die überhöhten Spritpreise schon? Natürlich sind die Länder mit einer attraktiven Steuerpolitik meist bei internationalen Turnieren ganz mies oder gar nicht erst dabei, obwohl da ganz viele Sportler beheimatet sind. Selbst wenn so Länder dann mal ein Turnier ausrichten, um dabeizusein, lohnt sich das dann auch nicht, weil man eben nur in der Vorrunde dabei ist. Und überhaupt, gegen Österreich hat Deutschland noch viel schlechter gespielt als im Finale gegen Spanien. Aber gegen Österreich kann man sich das eben erlauben. Vor allem, wenn man dann nur Vizemeister wird. Ein Europameiter hingegen sollte auch moralisch einer sein.

Rekapitulieren wir mal ganz nüchtern: Uns Schlaand hat eben nur gegen die Länder, die mit Po- anfangen, begeisternden Fußball gespielt. Abseits dieser PoPo-Spiele gab es dann doch eher Fußball zum Wegschauen. Die Niederlage gegen Kroatien war in der Knappheit geschmeichelt, wobei auch wieder meine alte These zum Tragen gekommen ist, dass ein ordentlicher Turniersieger in der Vorrunde nicht verlieren sollte, Herbergers taktisches Manöver 1954 gegen Ungarn in der Vorrunde mal außen vor, denn das waren noch andere Zeiten. Der Sieg gegen Österreich freudlos herausgespielt, und wenn wir da nicht schon den ersten Po-Sieg auf dem Deckel stehen gehabt hätten, dann hätte sich diese EM nahtlos hinter die beiden letzten versemmelten EMs dranhängen können. Aber gegen Portugal haben wir uns wieder zu neuer Hoffnung emporgeschwungen, denn die Deutschen sind bekanntlich Turnierfans. Da geht erst im Ko-Modus so richtig die Post ab, und die einzigen, die Angst vor einem deutschen Finaleinzug hatten, waren die Marktleiter in den Media-Märkten. Aber dank der torlosen deutschen Beteiligung müssen die ja nun nichts mehr aus der Kasse herausrücken.

Dann kamen die Türken, denen wohl niemand (auch nicht sie selber) einen Sieg über die inzwischen stärker als jede gesamtjugoslawische Mannschaft der Vergangenheit spielenden Kroaten zugetraut hätte. Die Türken selbst hatten offenbar auch nur für die Vorrunde geplant, denn um ein Haar wären noch der Zeugwart und der Busfahrer ins Kader nachgerückt. Mag ja sein, dass sich der Türke besonders motiviert haben mag, denn auf dem Platz waren sie den Deutschen keineswegs unterlegen, nur hatten die Deutschen eben die vielen Fehler des anderen besser ausnutzen können und diesmal das inoffizielle Golden Goal geschossen. Offiziell gibt es ja keins mehr, wohl weil das auch ein Deutscher geschossen hat.

Deutschland hatte sowieso wieder den einfacheren Weg ins Finale, weil die formell stärkeren Mannschaften alle im 2. Vorrundenflügel spielten - und irgendwann in den letzten 3 EMs muss da die Uefa mal den Überkreuzmodus im Ko-Wettbewerb geändert haben, denn in der Vergangenheit konnte man frühestens im Finale wieder auf einen Vorrundengegner treffen, was diesmal ja schon im Halbfinale möglich gewesen ist. 1996 war es noch nicht so, da hat Deutschland gegen Vorrundengegner Tschechien gespielt, und in den letzten beiden EMs hab ich das nicht so mitbekommen, weil auch ich ein Turnierfan bin.

Jedenfalls, sobald die Bild-Zeitung (und damit die Basis des Deutschen Volkes) sich von dem Schock der Niederlage erholt hat. ordentlich auf Ballack (ewiger Zweiter), Lahm (zu lahm für den Ball beim 0:1), Gomez (kein Tor gegen Spanien geschossen, so wie Po(!)ldi gegen Polen) und was weiss ich noch wen, ist der eine oder andere vielleicht auch geneigt, einzuräumen, dass die Deutschen eben einfach nicht das Zeug zum Europameister hatten, auch dieses Mal nicht, wo sie im Finale standen.

Spanien hingegen hatte es allemal. Und das sehe ich heute schon so.
Hoffentlich machen wir es jetzt aber nicht so wie die Spanier, lassen uns 24 Jahre in keinem EM-Finale mehr blicken und gewinnen ansonsten nur die EM, wenn man in einer Diktatur lebt...und was das Abschneiden bei Weltmeisterschaften betrifft, hülle ich lieber den Mantel des Schweigens über die Spanier, und stelle gönerhft fest: Die Spanier brauchten diesen Titel viel, viel nötiger als wir.

Wichtig ist auf'm Platz.
29.6.08 23:30


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Madagaskarlösung für Alt-Star-Teams, die Dritte

Hallo, Gaffer.

Wenn es eine Reality-Soap gibt, die wirklich Freude macht, dann ist es in meinem Auge (ich hab nur eins, denn mit dem Zweiten sieht man besser) das D-Promi-KZ in Australien (einige behaupten, es wäre in Wirklichkeit in den bankrotten Studios in Ossendorf - aber das sind sicher nur Gerüchte).

Denn da aufgrund der Bürgerkriegssituation in Schwarzafrika und der WM-Vorbereitungen in Südafrika der Meeresweg nach Madagaskar unpassierbar ist, musste man eben im Reichsgebiet eine Alternativlösung finden. Was läge da näher als die kaiserliche Kolonie Ossend... äh Australien? Aber mal ganz im Ernst, das Junglecamp ist eben gerade deshalb so besonders sehenswert unter dem ganzen Sehensunwerten ala Big Brother, DSDS, Popstars, Fame Academy und wie es alles heisst & was es alles schon gegeben hat, weil man zum einen sich für seine Schadenfreude nicht zu schämen braucht (schließlich sind es mediengewandte Professionelle, die entsprechenden Rechtsbeistand in Form von Agenturberatung haben...obwohl das Eva Hermann ja auch nicht viel genutzt hat - aber anderes Thema), und man zum anderen die Antipathien nicht erst aufbauen muss (schließlich sind es nicht umsonst D-Promis).

Vergleichbar ist allenfalls die Alm, die bei der Konkurrenz als entsprechende me-too-Sendung ersonnen wurde mit ähnlichen Trauergestalten & Jammerlappen im Roster, allerdings wirkten da viele Situationen konstruiert und abgesprochen, wohl weil man krampfhaft bemüht sein muss, neue Highlights zu setzen. Allenfalls ein Pluspunkt ist die Moderation durch Elton & Sonja Krauss gewesen, die den Bachdirk & die doofe Sonja 2 locker ausstechen. Aber dass die Moderatoren die einzigen D-Promis sind, die bei so einer Show gut bei wegkommen, wissen wir ja schon von der Moderation vieler anderer Reality-Soaps ( oder ist das eher ne Actoion-Soap? Reality-Soap ist ja eher Fussbroichs oder Die Osbornes...also, wer Bescheid weiss, bitte melden...). Bisher wurde immer ein recht pfiffiges Team aus Weicheiern, Unsympathen, Zicken und Debilgeronten geschaffen, nicht zu vergessen noch ein oder zwei Blödbabes für den Sexfaktor. Schließlich ist das für die weiblichen D-Promis die schnellste Methode, wieder zu Aufträgen zu kommen, auf dass wenigstens danach mal der Playboy anruft (Mariella Ahrens), oder wenigstens die Blitz-Illu (Naddel) oder "Medizin heute" (Dolly Buster). Was hat die aktuelle Staffel zu bieten?

L A D I E S F I R S T

Auch diesmal geht eine recht gut komponierte Staffel an den Start, bestehend gleich aus zwei Sexfaktorspenderinnen, nämlich Ex-Wild-Luder Michaela Schaffrath (unplugged mit Reifefrauenkurzhaarlook 'Sharon Stone') und der absolut sinnlosen, da niemals prominent, sondern nur mal im Fernsehen gewesenden Isabel (wir sagen ab jetzt immer Sabbel, ne?) Ekaterinowitska, oder wie auch immer.

Sie hat jedenfalls mal als Tanzpartnerin von Giovane Elber in einer anderen Prominentenverheize fungiert(die mit Kreativfaktor sind die Unsäglichsten...wenn diese Promis wirklich etwas könnten, dann wären sie noch im Geschäft), was sie somit automatisch prominent macht. Sie ist aber zweifelsohne hübsch anzuschauen, auch ohne Schminke, und mit Abstand die Hübscheste von allen Teilnehmern, auch wenn ihr den Kükenfaktor die dralle Dröhnralle Lisa Bund weggeschnappt hat, die aber wohl eher weniger wegen ihres Sex-Appeal dabei sein dürfte - vielmehr setzt man auf sie als potentiellen Stressfaktor, denn wenn etwas von dieser mopsfidelen deutschen Kelly-Osborne-Ausgabe in Erinnerung geblieben ist bei ihrem 3. Platz in "Bohlen sticht den Superstar", dann ihre hysterischen Tobsuchtsanfälle als Referenz für die Kategorie Zickenterror.
Und wem es in der gepuderten VIP-Atmosphäre der DSDS-Sternchen schon zu stressig gewesen ist, von dem kann man natürlich in so einem Jungel-KL einiges erwarten.

Mindestens genauso sinnlos, aber dafür nicht ansatzweise so hübsch anzuschauen (selbst nicht mit der Zeitmaschine) ist die Barbara Herzsprung, mir persönlich eine gämzlich Unbekannte, da hätte man auch die ehemalige Frau Immel mitnehmen können. Der eine oder andere, der außer mir in den 80ern TV geschaut hat, wird sich erinnern: Bernd Herzsprung war einer der Ermittler aus SOKO 5113, u.a. auch mit dem grandiosen Diether Krebs, und auch mit Schimpf (aber Rolf). Und der Bernd hatte bis vor kurzem eine Frau: Die Barbara. Und die ist jetzt im Dschungelcamp. Was bitte sonst soll diese Frau also im Aufgebot, außer eine vakante Position zu besetzen? Das kennen wir ja aus den anderen Staffeln auch schon, dass es wie bei einem Partyhit-Sampler auch ein paar Lückenfüller geben muss, denn es können ja nicht nur Knaller dabei sein. Und da es nach einer Woche eh mit dem Rauswählen losgeht, will man es ja auch nicht gleich auf Kosten der Stimmungskanonen machen - sollen die ruhig noch Gelegenheiten haben, ein paar Konflikte aufzubauen.

Fast genauso sinnlos & fehl am Platz ist die Julia Biedermann, die auch so ist, wie sie heisst (und es immer schon gewesen ist). Ich persönlich erinnere mich nur an ihre Rolle als pubertierendes Töchterchen von Thekla-Carola Wied in "Ich heirate eine Familie", eine ganz nette Familienvorabendserie, auch natürlich aus den 80ern, und ich gebe zu, ich war damals etwas vernarr in sie. Wie dann später in Lynn Tanner aus "ALF". Wenigstens hat Frau Biedermeier schonmal etwas gemacht, an dass ich mich erinnern kann, und sehen wir sie mal als Beweis, dass das Altern auch an Promis nicht ohne Spuren vorüberzieht, denn immerhin ist sie gerade mal 40, sieht aber aus, als habe sie eine Komplettkur bei Uschi Glas hinter sich. Nun gut, sie muss sich noch nicht mit Essensresten die Falten zuspachteln, so wie Barbwire Herzkasper neulich beim Jungletisch, aber sie räumt effektiv mit dem Vorurteil aus, dass alle Promis immer so aussehen wie in der "Bunte". Danke dafür, Julia. Aufgrund meiner eklatanten Oberflächlichkeit schwärme ich zwar nicht mehr für dich, aber ich vermag deiner Teilnahme eine gewisse Form von Zivilcourage abzugewinnen. Nichtmal Desiree Nick hat sich getraut, im Dschungelcamp ohne Pudertäschchen rumzuflitzen.

Irgendwie erinnert mich die Julia B. sogar an meine ehem. Deutschlehrerin, die Renate B. Aber die war aus gutem Grund so verbraucht, die musste schließlich mich 2 Jahre unterrichten. -also, wir fassen zusammen: Höchster Prominenzfaktor liegt eindeutig bei Michaela Schaffrath und Lisa Bund, die gerade noch rechtzeitig gekommen ist, um ihren welken DSDS-Bekanntheitsgrad aufzufrischen, genau wie in Staffel 1 der Daniel Küblblök und in Staffel 2 der Spengemann Carsten. So zeigt RTL wieder in anrührender Weise, dass sie die verkrachten Existenzen, die sie ins Rampenlicht gezerrt hat, nicht so einfach wieder in das vormals geordnete Leben entlässt. Es sei denn, man weigert sich, etwas mit Bohlen zu machen.

Aufgrund ihres aparten Äußeren könnte es die Sabbel noch bis in die Schlussrunde schaffen, Voraussetzung ist natürlich, die zahlrichen Möglichkeiten für sexuelle Freizügigkeiten so clever zu nutzen, dass nicht schon nach zweimal Nacktduschen und -putzen die ganze Luft raus ist, und natürlich runter von der Harmoniemasche. Mehr rumzicken, eine wüste Schlägerei mit Lisa - und sie hat echte Geheimtipp-Chancen. Schließlich kann sie (außer natürlich Barbarex Seitensprung) es als einzige hier schaffen, durch diese Veranstaltung prominent zu werden. Also zum ersten Mal.

Bestenfalls Außenseiterchancen hat die biedere Julia; die müsste schon ein paar verdammt eklige Sachen machen (so wie weiland Lisa Fitz) oder vehement das Läster-Beil schwingen, um nicht gleich nach der Barbara wieder mit dem Linienbus Köln-Ossendorf zurück nach Hürth-Kalscheuren in die Aservatenkammer zu fahren. Aber lassen wir uns überraschen. Und ganz am Ende rangiert natürlich Barbara...auch bei den Männern sehe ich niemanden, der nur annähernd halb so sinnlos und verlegenheitsmäßig ins Camp mitgenommen worden ist. Vermutlich ist sie der einzige teilnehmende Promi, der sich in das Aufgebot hereinkaufen musste...bisher gab es wenigstens noch Gagen ab 1000 Euro aufwärts, aber die CD-Verkäufe des Serienliedes sind ja schon in der zweiten Staffel eher rückläufig gewesen.

Kommen wir nun zu den H E R R E N

Nein, leider diesmal nicht Willi. Dafür haben wir aber Tomekk. Der heisst mit Vornamen DJ ("Dih-dschäi"). Vom Namen her bekannt ist er wohl, er hat etwas mit Musik zu tun, aber keine, die man selber hört. Oder die jemand hört, den man kennt. Bzw. der es zugibt. Vermutlich kauft er alle seine Platten auch selber, hat aber nichts mit DSDS zu tun. Immerhin, er ist von alleine D-Promi geworden. RTL kann bei ihm nichts dafür. DJ ist übrigens die Abkürzung für Disc Jockey (also nicht VJ - Video Jockey- wie bei MTV). Das heisst so, weil man das normalerweise im Radio macht. Und so sieht er auch aus.

Björn-Hergen (nicht Rolf) Schimpf ist auch kein Unbekannter, auch wenn man ihn ohne einem muffigen Frotteesocken am Arm nicht erkennen mag - er ist sowas wie die RTL-Ausgabe von Peter Lustig. Hat bestimt auch sonst noch Sachen im Medienzirkus gemacht, und hate es vielleicht nicht einmal unbedingt nötig, hierbei mitzumachen. Eventuell hat er ein e Wette veroren, oder will einfach mal weg von seiner Frau. Bielleicht ist er auch scharf auf die frisch entschiedene Barbara Sprungherz. Wir werden es sehen.

Als Quotenschwuchtel haben wir diesmal einen verhinderten Superstar des Konkurrenzsenders mit eingepackt, was zeigt, wie abartig unbrauchbar dieser Zappelkasper ja sein muss, dass ihn Prosiebensat1 einfach so hergibt. Vermutlich ziehen sie nichtmal in Erwägung, ihn bei ihrer sicher in Kürze startenden neuen Alm-Staffel einzuladen. Oder das ist die Rache für Lorenzo, den sie ja bereits von RTL übergebraten bekommen hatten, um uns den Abend zu verderben. Jedenfalls hat sich Wallach Ross bereits durch penetrante Weinerlichkeit und Gefühlsausbruchsnerverei so derart hoch in die Hassliste der Zuschauer gehievt, dass er nicht nur zum zweiten Mal hintereinander in die Dschungelprüfung muss, sondern auch noch der erste freiwillige Heimkehrkandidat sein dürfte. So hart wie ein Küblbök ist eben nicht jede abgehalfterte Sangesschwuchtel. Auch wenn er jetzt schon beste Freundin von Sabbel und Bärbel geworden ist. Aber da er nur ein Kuscheltier mit ins Camp nehmen durfte, muss er sicher bald wieder heim. Besonders, weil morgen was mit ekligen Tieren dran ist. Und mit Wasser. Und da Ratten nicht gut schwimmen können, geht der Ross da womöglich baden. Mal sehen, was Dr. Bob in den Todesschein schreibt...vermutlich wird er eine Überweisung an den Abdecker ausfüllen.

Dann kommen wir zum Eike Immel, akkurater Tränhardt-Ersatz, fehlt nur noch die Beil-Gespielin an seiner Seite. So wie damals also beim Berti: Hat keine Frau, die ihn weiterbringt. Und da er damals schon auf dem Platz nichts gehalten hat (er saß ja immer nur auf der Bank), brauchen wir uns von ihm auch nicht allzu viel zu versprechen. Mit einem Ullis Stein oder einem Toni Schumacher sähe die Sache natürlich ganz anders aus, aber ein Immel...der auch noch einen Namen hat, dass man immer denkt, dass ein Buchstabe vorne fehlt. Aber dann wäre es zu weiblich...mir fällt ja nur Heike oder Meike ein. Und schon bei Eike verlangen ja die meisten Standesbeamten inzwischen einen eindeutig geschlechtsdefinierbaren Zweitnamen. Sowas wie Ross zum Beispiel. Oder DJ.

Letzter im Paradeis ist die immer altbewährte Positionsbesetzung des bedepperten Schlagergreises, die in der Vergangenheit schon sogar in Doppelspitze Gottlieb Wendeböhm und Costa Cordalis ausfüllten sowie in Staffel 2 der dunkelhätige Fabrice Morvan. Und wer jetzt meint, der war doch noch gar nicht so alt, der soll mal kurz nachfragen, wie alt denn der andere Milli Vanilli -Kaffeekopp geworden ist. Die werden eben nicht so alt, diese Mulatten. Vermutlich sprechen sie einfach zu leicht den harten Drogen zu (Bob Marley, Jimi Hendrix - aber das waren wenigstens richtige Musiker, die mit dem Ruhm nicht klar kamen...solche Probleme kann der Milli - oder war er Vanilli? - nicht haben).

Also, ich persönlich verspreche mir eine ganze Menge von Bata Ilic...da hat die Produktionsleitung wirklich einen Schwachmaten gewinnen können, der alle Felder der niederen Schadenfreude abdeckt: er spricht nur gebrochen Deutsch in einem geradezu aberwitzigen Dialekt - Lacher garantiert, auch wenn er gar nichts Lustiges sagt. Dann sieht er so aus, als sei er geradewegs aus dem Heim entlaufen in absoluter Desorientierung, auf welchem Planeten & in welchem Zeitalter er sich gerade befindet. Gewiss haben ihn seine überforderten Angehörigen an das Dschungelcamp verschachert & schmelzen gerade seine Michaela- Schallplatten ein, weil die denken, die seien aus echtem Gold. Und dann wirkt er so, dass man immer unwillkürlich nach Dr. Bob Ausschau hält - war das dahinten nicht Blaulicht zwischen den Palmen? Wo ist der Bata? Steht der noch? Der kann aber lange unter Wasser bleiben, der Bata. -Sonja, guck mal, die Strauße hacken gar nicht mehr auf Bata rum...aber dafür die Geier, die gerade gelandet sind. Und das Beste ist: er steht auch noch ganz oben in der Promi-Liste. Vermutlich wird er diese Staffel gewinnen. Wenn er überlebt.

DJ Dumekk wirkt da eher wie der Dustin Semmelrogge dieser Staffel, der bei erstbester Gelegenheit keinen Bock mehr hat und wieder heim zu seinem Mischpult & der Wasserpfeife will. So viel optische Präsenz ist er gar nicht gewohnt, und was wird er erst sagen, wenn er rauskriegt, dass die da Infrarotkameras benutzen...sogar NACHTS!

Also, es sieht am 3. Tag schon ganz spannend aus, und ich bin schon ganz geifrig auf den ersten Todesfall am lechzen. So ne lahme Nummer wie ein wenig Hardcoregerammel unter der Hängematte (s. englisches Dschungelcamp) kann einen ja nicht wirklich zum Einschalten nötigen, zumal man ja sicher die Frau Anschaffrath schon in besserer Verfassung nackt gesehen hat. -Also ich natürlich nicht, ich kenne solche Filme nicht! Nur alle Werke von Julia Biedermann.

Und meine drei Favoriten für die Endrunde habe ich ja auch schon.

Auf einen warmen Winter im Outback!

14.1.08 01:23


Herman the German

Da ist also wieder einmal ein prominenter Zeitgenosse über den langen Schatten des Dritten Reichs gestolpert...und auch noch jemand, der es eigentlich besser wissen sollte.
Die Frau, die fast eine Grandé Dame der Tagesschau gewesen wäre...nicht so überirdisch hübsch, dass sie gleich nach Hollywood weggecastet wird, noch nicht so alt, dass es wie ein Oscar fürs Lebenswerk wirkt, ein Büchlein wurde auch schon geschrieben, aber anders als im Wickert-Stil ist es dann ehrlich dumm gelaufen.

Dabei steht Eva Herman nichtmal alleine da - neben einer beratend zur Seite stehenden Agentur gibt es sicher auch noch den einen oder anderen mitprominenten Nachrichtenkollegen, bei denen man sich einmal Rat holen kann, bevor man sich auf Hitler'sches Parkett betrifft, auf dem bekanntlich eine Prominentenmeinung immer ganz anders wahrgenommen wird als bei uns Normalos.

Selbst die weiland 16jährige Franziska van Almsick ("was machst du denn gerade in der Schule am liebsten"?-"Geschichte, 3. Reich...so übel war Hitler gar nicht") hatte da schon früh gelernt, dass man in den Medien besser nicht irgendwelche überflüssigen Meinungen über die so dunkle & finstere deutsche Vergangenheit vom Stapel lässt, egal wie profan sie auch sein mögen.
Da muss man nichtmal ein einigermaßen bekannter Politiker sein, der es seinen Feinden in den eigenen & fremden Reihen so besonders leicht macht.

Auch bei Eva Herman war das ja scheinbar mehr Vorwand als reine Notwendigkeit, hat sie sich doch weder als neue Unity Midford geoutet noch einen Künstlernamen wie Braun annehmen wollen. Da hätte man ja Sechse gerade lassen müssen.

Sinngemäß hat sie letzten Endes ja nur gesagt, dass im Dritten Reich die Rolle der Mutter mehr geschätzt wurde als heutzutage.

Leider längst vergangen sind auch die Führererlässe aus den späteren Tagen des 2. Weltkrieges, in denen die ledigen deutschen Frauen ihre Schlafzimmertüren und -fenster des Nächtens auflassen sollten, damit verfügbare SS-Anwohner zur Auffrischung der Heereskraft fleissig Soldatensöhne zuegen konnten, ohne sich mit so lästigen Themen wie Vaterschaft herumzuschlagen. Dafür war Frau dann ja bald Mutter.

Dass jedoch eine solche Mutter dann mal ihren angeführerten Platz vom Herd verlässt, um irgendwelche nutzlosen Bücher zu schreiben, nein, also das hätte es beim "Adolf-Nazi" (Däubler-Gmelin) nicht gegeben.
Da hieß die tagesschau auch noch Wochenschau, und das war ja auch nicht so schlimm. Kam halt nur nicht so oft, und war auch ohne Eva Herman. Als ob sie es geahnt hätten. GEZ mussten wir auch nicht zahlen, und von der Werbung gar nicht zu reden.

Damals war wirklich so einiges besser.
Das behalte ich aber lieber für mich...vielleicht werde ich ja mal berühmt.

Aber mal was anderes: Wird die GEZ jetzt nicht eher billiger als teurer? Die Herman muss ja nicht mehr bezahlt werden, und für diese neue Talkshow nimmt die ARD ja jetzt den Beckmann, der kriegt ja sowieso schon Geld. Meiner Meinung nach ohnehin viel zu viel, aber das passiert im Fernsehen oft, ob privat oder nicht privat (ist öffentlich-rechtlich wirklich das Gegenteil von privat?).

Also muss da ja gar nichts teurer werden.
Und man kann ja mal darüber nachdenken, ob man nicht doch lieber wieder statt 7 Tagesschauen (jawoll!) eine Wochenschau macht. So viel passiert ja nun auch nicht in einer Woche, und Fußball ist sowieso nicht jeden Tag.

Im Osten ist diese Woche übrigens auch noch kein Ausländer verhauen worden. Aber ist ja gerade mal Freitag....in der Woche sind die ja alle arbeiten.
14.9.07 04:24


Betriebsrätin der Herzen

Nun ist sie also hin, die Gute Seele der Capitol, der Schokoladenfriedhof, die Pralinentonne, das Kuchenmonster. Alles Vergangenheit und ferne Schwärmerei.
Und dachte man noch zu Beginn der 3. Staffel, der (zu dem Zeitpunkt) am Rande des Wahnsinns stehende Erniebert würde den Abgang sammt Löffelabgabe machen, sah man sich dann doch schwer erleichtert…denn was wäre Stromberg ohne Ernie? Oder es lag eine andere Fassung vor, von der angesichts des Amoklaufs in Virginia aufgrund zufälliger Ähnlichgestricktheit dann doch pietätvoll Abstand genommen worden ist.

Vermutlich lag in Reminiszenz an das tolle Denver-Clan-Finale aus den 80ern eine Drehbuchversion vor, in der Ulf und Tanja am Ende der Staffel heiraten. Der inzwischen gefeuerte, alkoholkranke und tablettensüchtige obdachlose Ernie erscheint ungeladen während der Messe, bis an die Zähne bewaffnet und zu allem bereit…und es gibt ein Finale mit Feuer und Schwert.
Am Schluss überlebt nur einer, nämlich Erika, die schon heimlich ans Büffet geschlichen war, um Frankfurter Kranz zu naschen.
Und der Herr Wuttke natürlich, der ja im Archiv sitzt. Aber damit wäre natürlich eine mögliche 4. Staffel in weite Ferne gerückt. Wäre auch etwas langweilig, nur mit Wutti und Erika im Archiv. Den Nasenkasper von der Helios hätte man ja dann als deren Chef einführen können, und vielleicht wäre sogar die Negerputze wiedergekommen, nachdem sie nun einen deutschen Ehemann gefunden hat. Ach, und der Jürgen käme manchmal vorbei zum Bildermachen, denn einen schwulen Fotografen will ja niemand auf der Hochzeit haben.
Herr Lörman hat natürlich auch überlebt, der war spazieren.

Ich jedenfalls muss mich jetzt montags nicht mehr rumärgern mit dusseligen Pro7-Sendezeiten und vorgesetzte, teils recht schlappe Switch-reloaded-Sketche. Denn dank einem vorgezogenen Erscheinungstermin konnte man ja die schöne letzte Folge bereits auf DVD gucken. Das ist ein untrügliches Zeichen dafür, wie groß der Merchandise-Erfolg von Stromberg ist im Vergleich zur TV-Quote. Klar, wenn in einem Restaurant die Teller dreckig sind & und das Personal unfähig ist, nehme ich mein Essen da auch nur zum Mitnehmen. Und esse das dann daheim auf sauberen Tellern, dargereicht von den schönsten Hauras des Shangri-La.



Allerdings weiß ich nicht, ob ich wirklich eine vierte Staffel Stromberg sehen will. Das darf man nicht falsch verstehen, aber es geht eben darum, dass nun langsam der Punkt erreicht ist, indem alles Weitere zur Groteske veralbern würde. Die klassischen Büroatmosphärenthriller sind nun mal abgefeiert; Feueralarm, Behindertenparkplatz, Abmahnung, Betriebsrat, Vorstandssitzung, Mobbing, Sexual Harrassement…all das ist ja bekanntlich schon durch.
Daher musste man in Staffel 3 eben auch abstraktere Geschütze auffahren, was gerade in den Anfangsfolgen befremdlich wirkte. Nun hat man sich ja auch das Ende so gestrickt, dass man nahtlos ansetzen könnte – Stromberg erstmal davongekommen, Ernie wieder so bekloppt wie immer (ist leider nix geworden mit der Sabbel), sogar das Schirmchen wieder da…fehlt nur noch, dass sich kurz darauf die Erika mit einer Kuchengabel aus dem Grab buddelt & wieder zur Arbeit kommt. Nach der ersten Staffel war sie ja auch erstmal weg, quasi beruflich tot.

Auch ist die Erwartungshaltung inzwischen nicht nur bei mir sicherlich einfach zu hoch. Wenn wir ehrlich sind, hat es auch in den vorausgegangenen Staffeln flachbrüstigere Folgen gegeben, ich denke da zum Beispiel an „Die gute Tat“ oder „Theo“. Besonders „Theo“ ist aufgrund seiner Grobkonstruiertheit eher ein Fall für Staffel 3.

Da mache ich mir dann lieber mal wieder einen schönen Abend mit meinem Kumpel Fahnder („Bimmel-Fahndi“), an dem wir bei ein paar guten Kästen Bier und einer Mülltonne Wein andächtig die Stromberg-Zehennägel betrachten, die dieser kurgastmülldurchwühlende Hobbyalkoholiker und stets gewaltbereite Kleintierjäger „Drunken“ Fahnder da in Verbindung mit einem Erholungsurlaub von Ol. Ma. Herbst auf der Nordseeinsel Juist an sein vollkommen verwahrlostes Sammlerherz gebracht hat.
Aber so was hat nicht jeder. Genau genommen ist es eine Gabe. Vergleichbar mit dem Schweisstuch Christi im Vatikan. Welches übrigens eine Fälschung ist. Und auf eine Fortsetzung der Bibel warten wir ja auch schon sehr lange, da war nach zwei Staffeln schon die Luft raus, und das bei viel hochkarätigerer Besetzung (z.T. sogar durch die Römer).

Ich empfehle mich vorerst, aber keine Angst, ich bin ja nicht weg, sondern gucke schließlich noch andere Serien.
6.5.07 17:13


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