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News of the World

Totgesagte sterben auch

Ja, so kann es gehen mit dem Ruhm: Manchmal bemerkt die Masse inzwischen erst, dass ein Star als Künstler geschätzt werden kann, wenn er mehr oder weniger überraschend & plötzlich verstirbt. Bei Johnny Cash ist mir das zuletzt aufgefallen, aber der Tod von Michael Jackson bricht derzeit alle Rekorde in Sachen todesfallbedingter Nachfrage...wenn seine CDs an der Börse dotiert wären, dann wäre Neverland jetzt das neue Microsoft der Gegenwart.
Woran liegt es nur, dass plötzlich Leute, die M. Jackson vor nicht allzu langer Zeit noch als Kinderschänder schmähten und sich eher auf sein Privatleben denn auf sein künstlerisches Schaffen fixierten, nun seine Werke in ihrer gesamten Bandbreite kaufen, als sei eine immense Wertsteigerung zu erwarten? Nur die Freude an der Musik kann es doch nicht sein. Herdentrieb? Lemmingmentalität? Oder doch nur ein schlechtes Gewissen, weil wohl jedem klar sein dürfte, dass mit Jackson erneut ein künstlerisches Genie trotz all seines Erfolgs und Reichtums (vergangener Tage) an der rauhen Wirklichkeit zerbrochen ist?

Michale Jackson, ein Phänomen, das man allenfalls mit Elvis vergleichen kann - zumindest jetzt, wo er auch tot ist - hätte nun wirklich niemand lebendig ein solche kommerziell erfolgreiches Comeback ins Showbiz zugetraut; allenfalls belächelt wurden seine Pläne für die große Comeback-Tournee, und selbst diejenigen, die Karten bereits gekauft haben, bangten wohl eher angesichts möglicher Konzertabsagen, wenn sie nicht allein aus reiner Sensationsgier life dabei sein wollten, wenn ein mutmaßliches Frack eines Schatten seiner selbst auf der Bühne zusammenbricht oder schlichtweg auseinanderfällt. Denn dieses Bild vermittelte Michael Jacksons durch endlose Schönheitsoperationen gepeinigter Körper bekantlich seit Jahren, der tragische Fluch eines Dysmorphophoben, der begütert genug war, seine Psychose auszuleben.

Man kann es auch nicht einfach auf eine schwere Kindheit schieben oder auf den bei Genies bekannten Nebeneffekt von emotionaler Fragilität - vieles an Jacksons grotesken Neurosen potenzierten seinerzeit seinen Ruhm erst auf ihren Höhepunkt und machten ihn zu einer unwirklichen, lebensfremden Figur, die man als so abstrakt von der Wirklichkeit betrachten konnte, dass sie den Status "Superstar" erst gerecht wurde. Wer sonst schlief in Sauerstoffzelten, trug Atemmasken oder baute sich die Welt von Peter Pan nach, um aus der wahren Welt zu entfliehen, wenn nicht der männliche Pionier der angewandten plastischen Chirurgie?

Irgendwie mag man nun posthum resümieren, dass die Welt verkrampft darauf gewartet hat, dass dieser wirklich ganz ohne Ironie als solcher zu bezeichnende König der modernen Popmusik den entscheidenden Grund liefert, seine Werke zu zelebrieren, ohne sich den Vorwurf all seiner mutmaßlichen Verfehlungen gefallen zu lassen? Es ist sicher weitaus mehr als Heuchelei oder scheinheilige Pietät, dass nun ein Run auf alles, was die Aufschrift Jacksons trägt, einsetzt...letztendlich brauchen wir nunmal Stars, die uns vermitteln, dass sie keine besseren Menschen sind; Stars, die von uns normalen Menschen eben nicht nur ihr Talent unterscheidet, sondern auch den Preis, den sie dafür entrichten, der dafür sorgt, dass jeder sagen kann "mit dem möchte ich nicht tauschen" - denn wir Menschen mögen es scheinbar nicht, wenn Perfektion uns leitet. Nur wenn Stars auch Schwächen haben, die unsere eigenen übersteigen, werden sie uns sympathisch. Und wenn sie dann auch noch vor uns sterben, dann kennt unsere Sympathie keine Grenzen.

Ich bin sicher, wenn der Tod von Jackson erst einmal etwas Staub angesetzt hat, werden die Ersten beginnen, ihn wieder ins Leben zurückzuziehen - wie sie es auch mit Elvis getan haben. Ansätze gibt es ja genug - und heutzutage hat man auch noch das Internet, welches die Elvis-Verschwörungstheoretiker lange genug missen mussten.

Irgendwie kann man da sicher auch noch den CIA mit hineinbringen. Ein Double von Michael Jackson, dass seinem Auftraggeber ein beschütztes Leben in einer idyllischen Enklave ermöglicht - gemeinsam mit Elvis und Kennedy, die ja nun nur noch zu zweit sind, nachdem Hitler 1986 in ihrer WG im Bermuda-Dreieck hochbetagt verstorben ist.

In diesem Sinne,

Heilt die Welt
1.7.09 01:14


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Gute Produkte schlecht in Szene gesetzt.

Hallo mal wieder.
Wie einigen in letzter Zeit möglicherweise mangels qualifizierter Beiträge meinerseits aufgefallen sein dürfte, schaue ich nicht mehr ganz so viel fern.
Dafür gehe ich jetzt öfters ins Fitnessstudio. Da laufen zwar auch Fernseher, aber ohne Ton. Deswegen achte ich da nicht so drauf. -Aber ich sehe, ich schweife ab.
Kurz & knackig, in ebendiesem Fitnessstudio gibt es für geringes Entgelt einen isotonischen Durstlöscher, der relativ gut schmeckt - je nachdem natürlich, welche Sorte man nimmt.
Ich trinke am liebsten "Wild berry", weil der sowohl farblich als auch geschmacklich Verdaubares assoziiert. Ansonsten gibts das noch in WC-Enten-gelb, scheibenwischwasserblau, prilgrün und backeofenreinigerschwarz. Geschmack analog zur Farbwahl. Aber eisekalt allemal trinkbar. Allerdings hat die amerikanische Herstellerfirma einen in Deutschland recht schwierig zu vermarktenden Namen gewählt. Da dieses Fitnessstudio allerdings für die amerikanische Militärcommunity gedacht ist, dürfte das außer mir recht wenigen Besuchern aufgefallen sein.
Erinnerungen an Produktnamen wie "Silver Mist" (Rolly Royce) oder "Johnny Depp" (Hollywood) kommen bei diesem Markennamen hoch:



Für Jessi, meine Milf of the Year
1.6.09 02:23


Alter vor Dünnpfiff

Ist schon was her, ich hab's jetzt erst gesehen & mich sehr gefreut. Ein klasse Beispiel dafür, dass Oli P.(-ocher) nicht nur hochüberschätzt und überbezahlt, sondern in einem Format wie einer Late-Night-Show mit Schmidt auch noch völlig unterbesetzt ist, selbst wenn sie die Öffentlich-Rechtslosen ausstrahlen.

Und wieder ein Grund mehr, Schmidt auf die greisen Schultern zu klopfen...auf einen Partner wie Feuerstein zu warten, dazu hat er allerdings nicht mehr viel Zeit.

4.1.09 08:38


Andererseits...

...fällt es mir beim derzeitig aktuellen Song von Bähjonze Nolles schwer, den inbrünstig mitzusingen, obwohl er mir echt gut gefällt (im Gegensatz zu ihren sonstigen Liedern). Hat vermutlich irgendein Typ für sie geschrieben, der heisst ja nicht umsonst "Eve Eye Where A Buoy".
Komischer Titel, und auch sehr verwunderlich: Im Video singt sie nichtmal selber! Wo kommt also die Stimme her?

Seht selbst...
23.12.08 22:55


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